Kommt mit uns zum Konzert von DAKHABRAKHA – 05.12.2022 – BERLIN, Tempodrom, 19:00


Der FSR übernimmt 70% der Ticketkosten, ihr müsst also nur 12,86€ (statt 42,85€) zahlen! Wenn ihr mitkommen möchtet, schreibt uns im Laufe dieser Woche bis zum 14.11.22 eine Mail, damit wir die Tickets verbindlich kaufen können. Es gibt nur 10 Plätze!


Online-Veranstaltung „Machnovščina, 1918-1921: Über die Geschichte der anarchistischen Bewegung in Ukraine“ am 21. September um 16 Uhr [RUS/DEU]
***
Онлайн-мероприятие „Махновщина, 1918-1921: об истории анархистского движения в Украине21 сентября в 16:00 [РУС/НЕМ]

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/69813523566
Meeting-ID: 698 1352 3566
Kenncode: 37649517

In diesem Vortrag erzählen uns die Referent*innen Marina und Emma über das „Freie Territorium“, einen anarchistischen Nicht-Staat, der im Süden von Ukraine zu Beginn des 20. exisitierte. Über Banknoten ohne Nennwert, Selbstverwaltung und die Freiheit der Bauer*innengemeinschaften. Über eine schlagkräftige Armee, die nur aus Freiwilligen bestand. Über Frauen und gendernonkonforme Personen, die militärische Einheiten leiteten. Über einen gewagten Versuch, anarchistische Ideale in die Praxis umzusetzen, dessen Ergebnisse durch Verrat zerstört wurden.
Die Veranstaltung wird ca. 1,5 Stunden dauern.
******
В этой лекции спикер_ки Марина и Эмма расскажут нам о „Свободной территории“, анархистском негосударстве, существовавшем на юге Украины в начале 20 века.
О денежных знаках без номинала, самоуправлении и крестьянской вольнице. О могущественной армии, состоявшей только из добровольцев. О женщинах и гендерно некомформных людях, возглавлявших военные отряды. О смелой попытке воплощения в жизнь анархистских идеалов, результаты которой оказались разрушенными в результате предательства.
Мероприятие продлится около 1,5 часов.


Gemeinsamer Kinobesuch am Donnerstag, 15.09.2022 um 19:00 im Kino Krokodil:
— Courage
OmdU in Anwesenheit des Regisseurs Aliaksei Paluyan – mit anschließendem Filmgespräch.

Совместное посещение кинотеатра в четверг, 15.09.2022 в 19:00 в кинотеатре „Крокодил“:
—Courage —
в присутствии режиссера Алиаксея Палуяна – с последующим обсуждением фильма.
Германия 2021, 90 мин, русский | белaруский с немецкими субтитрами!

Der Eintritt kostet euch 2€, den Rest übernimmt der FSR.
Wir bitten um Anmeldung an fara-slavistik@uni-potsdam.de bis zum 09.09.
https://kino-krokodil.de/programm

Входная плата составляет 2 евро, остальное оплачивает FSR.
Пожалуйста, напишите fara-slavistik@uni-potsdam.de что пойдете с нами до 09.09.

LETsDOK: Courage
https://kino-krokodil.de/programm

Deutschland 2021, 90 min, Russisch | Belarusisch mit deutschen UT

Regie: Aliaksei Paluyan

Im Zuge der Präsidentschaftswahlen in Belarus im Sommer 2020 geraten drei Schauspieler des Belarus Free Theatre aus Minsk in den Sog der Massenproteste, der sie auf die Straße zieht, um lautstark für freie Meinungsäußerung und den langersehnten Machtwechsel zu demonstrieren. Doch ihr friedlicher Protest wird vom Sicherheitsapparat des Regimes brutal niedergeschlagen. Mitglieder der Theatergruppe und viele andere Menschen werden verhaftet. Das Land steht am Rande eines Bürgerkriegs. COURAGE begleitet den mutigen und friedlichen Widerstand von Maryna, Pavel und Denis vor und während der Proteste. Der Film wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Ereignisse, gibt hautnah und packend Einblick in das Leben der Menschen im heutigen Belarus, die für ihre Freiheit und das Recht auf Demokratie kämpfen. Pavel und Denis wurden Anfang 2021 verhaftet und flüchteten nach ihrer Freilassung nach Kyjiv.


Kommt mit uns zur Polnisch-Deutschen PRIDE nach Frankfurt Oder / Słubice!

Wir fahren am Sonntag, den 04.09.22 vom Potsdamer Hbf um 09:01 mit der S-Bahn los (Gleis 6). In Berlin Ostkreuz steigen wir in den RE1 nach Frankfurt um 10:09 um (Gleis 1).
Wir sitzen im vordersten, also 1. Waggon und versammeln uns nach Ankunft in Frankfurt Oder auf dem Bahnhofsvorplatz!
Das gesamte Programm, politischen Ziele und alle anderen Infos: https://fb.me/e/2XpqMaE7i

Czekamy na Was z niecierpliwością!


Vortrag: Aufarbeitung des Stalinismus & politische Repression in Russland: Die Menschenrechtsorganisation Memorial Perm // Dienstag, 28.06.2022, 16:00 Uhr, Zoom // Russisch mit deutscher Synchronübersetzung
Онлайн мероприятие: Сталинизм и политические репрессии в России: правозащитная организация „Мемориал“ Пермь // вторник, 28.06.2022, 16:00, Zoom // русский язык с немецким дублированным переводом

Zoom-Link für die Veranstaltung:
https://uni-potsdam.zoom.us/j/65737181930 (17366875)

Der Stalinismus hat eine der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte hervorgebracht. 1988 gründete sich im Umfeld von Perestroika und Glasnost die größte und älteste Menschenrechtsorganisation Russlands – Memorial mit dem Ziel, diese Verbrechenaufzuarbeiten und das Vergessen zu verhindern.

Besonders in Perm spielte die Organisation eine entscheidende Rolle, dort befindet sich das einzige Lager des Gulag, das man heute als Gedenkstätte besichtigen kann.

Durch Memorial wurden ehemalige Opfer in ihrem Alltag unterstützt und mehrere geschichtliche Bildungsprojekte initiiert. Es wurden Sommercamps mit der Thematik des stalinistischen Terrors organisiert und Denkmäler errichtet.

Jungen Männern wurden Alternativen zum Wehrdienst aufgezeigt und es gab Ausstellungen und Projekte zusammen mit anderen Zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Geschichte der politischen Repression in Russland – eine Repression, die sie von Anfang an aufarbeiten wollten und deren Opfer sie nun geworden sind – im April 2022 wurde die Organisation zwangsaufgelöst.

Der ehemalige Leiter von Memorial Perm, Robert Latypov, sowie die Mitarbeitenden Alina Winkler & Ivan Vasylev werden am Dienstag, den 28. Juni 2022 um16:00 Uhr per Zoom zu uns stoßen und uns von all ihren Projekten erzählen und auch, wie die Rückkehr der Repression ihre Arbeit nun erschwert und teils unmöglich macht.

Die Veranstaltung wird auf Russisch stattfinden. Es wird wieder eine Synchronübersetzung geben, sodass ihr zwischen Deutsch und Russisch wählen könnt. Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen.


FSR SLAVISTIK SOMMERPARTY * 01.07.2022 * RUGBYFELD HINTER HAUS 22 * AB 18:30


Zivilgesellschaft im Donbass in Zeiten des Krieges: Arbeit der NGO Drukarnia – Dienstag, 21. Juni 2022 um 17:00 Uhr, Zoom, RUS + DEU

Im Frühjahr 2014 ist die ostukrainische Stadt Slowjansk in der Oblast Donezk von russischen Söldnern unter der Führung des pensionierten russischen FSB-Obersts Igor Girkin Strelkow eingenommen worden und wurde damit zu einem der ersten Kriegsschauplätze in der Ukraine. Wenige Monate später wurde die Stadt von der ukrainischen Armee befreit, die Frontlinie zu den sogenannten „Volksrepubliken“ verhärtete sich etwa 50 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
In dieser Situation gründete sich 2019 die zivilgesellschaftliche Organisation „Drukarnia“. Seitdem organisieren ihre Mitglieder die Integration von Binnenflüchtlingen in der Stadt, stellten psychologische und humanitäre Hilfe bereit und engagierten sich im Umwelt-und Naturschutz.

Am Dienstag, den 21. Juni 2022 um 17:00 Uhr wird uns der Mitbegründer und Leiter der Organisation – Denis Bigunov, sowie sein Partner Tim Bohse vom DRA von seiner Arbeit erzählen. Dabei geht er auf die Projekte der letzten Jahre ein und berichtet, wie sich die Stadt Slowjansk seit dem Zerfall der UdSSR und besonders seit dem Krieg 2014 verändert hat und wie der Krieg in den letzten vier Monaten alles auf den Kopf gestellt hat. Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen. Die Veranstaltung wird online per Zoom stattfinden. Denis Bigunov wird Russisch sprechen, es wird allerdings zeitgleich ins Deutsche gedolmetscht, sodass man zwischen dem Russischen und Deutschen wählen kann.

Der Zoom-Link für die Veranstaltung: https://uni-potsdam.zoom.us/j/63587813603 (12085655)

Гражданское общество на Донбассе во время войны: работа НПО „Друкарня“

Весной 2014 года восточноукраинский город Словянск в Донецкой области был захвачен российскими наемниками во главе с отставным полковником ФСБ РФ Игорем Гиркиным Стрелковым, став одним из первых местах военных действий в Украине. Через несколько месяцев город был освобожден украинской армией, а линия фронта так называемых „народных республик“ ожесточилась примерно в 50 километрах от центра города.
В этой ситуации в 2019 году была основана общественная организация „Друкарня“. Они организовывали интеграцию внутренне перемещенных лиц в городе, оказывали психологическую и гуманитарную помощь и участвовали в защите окружающей среды и охране природы.

Во вторник, 21 июня 2022 года в 17:00, соучредитель и директор организации – Денис Бигунов расскажет нам о своей работе в прямом эфире из Украины. Он расскажет о проектах последних лет, о том, как изменился город Словянск после распада СССР и особенно после войны в 2014 году, и как война перевернула все с ног на голову за последние четыре месяца. После этого будет возможность задать вопросы. Событие будет проходить в режиме онлайн через Zoom. Денис Бигунов будет говорить по-русски, но будет обеспечен синхронный перевод на немецкий язык, так что вы сможете выбрать между русским и немецким.

Ссылка Zoom для события: https://uni-potsdam.zoom.us/j/63587813603 (12085655)


Übersetzungsworkshop: Ukrainische Gedichte über den Krieg
Wann: 24.06.2022. 16 Uhr
Wo: Online, Zoom: Meeting-ID: 636 0191 9791, Kenncode: 26407826
Wer: Der Workshop wird geleitet von Prof. Manuel Ghilarducci (Humboldt Universität)

Putins Angriffskrieg auf die Ukraine ist auch ein Kampf um die Möglichkeit einer freien ukrainischen Kunst und Kultur. Am 24.06.22. um 16 Uhr wollen wir euch daher herzlich einladen, um zusammen mit Professor Manuel Ghilarducci drei ukrainische Gedichte zu übersetzen, die sich mit dem Krieg befassen. Sprachliche Vorkenntnisse in Ukrainisch oder Russisch sind erwünscht aber nicht zwingend. Es wäre fantastisch, wenn Ihr die Gedichte als Vorbereitung auf die Veranstaltung lest. Diese erhaltet ihr, wenn ihr eine Mail an isenmann@uni-potsdam.de schreibt. Wir freuen uns auf euch!


„Vladimir Putins Rhetorik und der Krieg gegen die Ukraine“
Vortrag von Prof. Dr. Riccardo Nicolosi (LMU München)
23.06.22 | 18:30 Uhr | 1.09.2.13 | Präsenz Uni | deutsch

Vier Monate nach der dramatischen Verschärfung des seit 2014 laufenden Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine bietet der Vortrag einen Überblick über den russischen politischen Diskurs, der den Krieg argumentativ vorbereitet und begleitet hat. Dabei soll erläutert werden, welche Rolle die Rhetorik von Vladimir Putin innerhalb dieses Diskurses spielt. Putins Rhetorik besteht aus mehreren argumentativen Ebenen, die eng miteinander verflochten sind: völkerrechtliche Argumente interagieren mit historischen Narrationen und mit einer affektrhetorischen Ebene, die starke Emotionen hervorrufen will. Putins Rhetorik ist der Motor eines politischen Diskurses, der auf einer paranoiden Geschichtsauslegung basiert und zwei zentrale Momente hervorbringt: tiefes Ressentiments und die Vorstellung der Gegenwart als ewige Wiederholung der Vergangenheit.

Riccardo Nicolosi lehrt Slavische Literaturwissenschaft an der LMU München und forscht zu Rhetorik, Wissenspoetik, Abenteuerliteratur und Alternativgeschichte. Er ist Mitherausgeber des „Wiener Slawistischen Almanachs“.


Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/68310875891

Meeting-ID: 683 1087 5891
Kenncode: 07111798

Russland führt seit über 100 Tagen Krieg im Nachbarland Ukraine. Während in Deutschland die Debatten um Waffenlieferungen zu heftigen Kontroversen führen, wächst täglich die Zahl der Berichte von kriegsverbrecherischen Gräueltaten durch die russische Armee. Dabei frappiert die ‚westliche‘ Gläubigkeit darüber, dass dieser Krieg ein völlig unvorhergesehener sein soll. Die aktuelle heiße Phase um den gefrorenen Konflikt im postsowjetischen Raum, der 2014 im Krim-Krieg gipfelte, zeigt nun seinen schrecklichen Höhepunkt.
In diesem Zusammenhang haben wir verschiedene Expert:innen eingeladen, um gemeinsam zu diskutieren: was sind die historischen, sozioökonomischen und geopolitischen Perspektiven auf den Ukrainekrieg? Und welche Folgen sind für die Menschen hier und in der Ukraine zu erwarten?
Herzlich eingeladen sind alle interessierten Studierenden und Universitätsangehörige.

Prof. Dr. Robert Kindler ist Autor mehrerer Bücher zur ökonomisch-politischen Geschichte Russlands und ua. Gastprofessor am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin.
Kateryna Chernii ist Doktorandin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF).
Prof. Dr. Jan C. Behrends ist ua. Leiter des ZZF und Professor im Bereich osteuropäische Geschichte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder.
Evgen Zinger ist Doktorand am ZZF im Projekt: ‚Militärische Gewaltkulturen – Illegitime militärische Gewalt von der Frühen Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg‘.
Stanislav Klimovich ist Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Russland und Osteuropa, wissenschaftli-
cher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin und Universität Potsdam.
Dr. Bohdan Tokarskyi (Moderation) ist Literaturwissenschaftler mit Schwerpunkt Ukrainistik und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam.
Prof. Roland Verwiebe leitet den Lehrstuhl für Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheit an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in den Themenbereichen soziale Ungleichheit, Europäisierung, Arbeitsmarkt, Migration, Einstellungs- und Wertewandel sowie Lebensqualität und städtischer Wandel.


Filmvorführung und Projektpräsentation „Felled Olive Trees“ – in solidarity with all war refugees! Mit dem Regisseuren Nikan Salari und der Produzentin Valentina de Wolff. 19:00, 24.06.2022, (1.09.1.14, Präsenz, Neues Palais) – deutsch

„Gefällte Olivenbäume“ ist ein Dokumentarfilm über afghanische Geflüchtete aus dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos, das am 9. September 2020 abbrannte. Moria war auf 2.800 Menschen ausgelegt – in der Realität jedoch lebten dort zwischen 14.000 und 20.000 Menschen. Dieses Dokumentarprojekt versucht die Erfahrungen einiges Geflüchteter verständlich zu machen. Es soll auf alle Kriegsflüchtlinge and Menschen, die in Gefahr sind und vor dieser fliehen, aufmerksam machen.

Der Regisseur Nikan Salari wird anwesend sein, das Projekt vorstellen und auch über sein nächstes Projekt erzählen, in dem er die Wahrnehmung des russischen Krieges gegen die Ukraine und des Umgangs der europäischen Gesellschaften mit den aktuellen Kriegsfliehenden aus der Sicht von PoC’s thematisiert, die in den letzten Jahren bereits nach Europa vor Krieg, Gewalt, Armut und Hunger geflohen sind.

Der Film ist auf Persisch mit englischen Untertiteln.

Felled olive trees is a documentary film about Afghan refugees in the Moria refugee camp on the Greek island of Lesbos, which burnt down on the 9th of September 2020. Moria was meant to shelter 2,800 people but held between 14,000 and 20,000 people. The documentary project tries to understand what some refugees experience. It aims at bringing awareness about all war refugees and people in danger.


„We’ll sit here a bit and rot“ – Political prisoners in Russian camps
+ 15.06.2022 ++ Potsdam, Neues Palais ++ 18:15 ++ house 9, room 1.15 ++ ENG +
„Посидим, погниём“ – политзаключенные
в русских лагерях

What is it like to be a political prisoner in a Russian camp? Which problems does one face and what ways of resistance does one find? Presented by Jenya Kulakova based on the case of Viktor Filinkov.

Viktor Filinkov is a political prisoner, anarchist, and software developer convicted in the „Network Case“; since 2018 he has been serving his 7-year term for „participation in a terrorist organisation.“ Viktor is now in a prison camp in Southern Urals and is under constant pressure from the camp administration. He is almost always isolated from other prisoners, is denied packages and visits, has no access to books, gets repeatedly sanctioned for made-up reasons, and a trial is ongoing at this time to transfer him to prison, the strictest penal institution there is.

Jenya Kulakova, his friend and defender, visits him regularly in the camp, has followed him during his transfer through five prisons and cities, and fights alongside him for his rights. She will talk about the ways a camp administration can make a prisoner’s life unbearable without using physical violence and about what Viktor and his defenders were able to achieve in their everyday fight against the abuse of power. She will also show Viktor’s pictures and videos from the camp to let participants see for themselves the conditions he lives in.

An additional focus of the presentation will be what has changed for Viktor and other prisoners after the new phase of Russia’s war in Ukraine began.
At the event, you can sign a card for Viktor (and other political prisoners) and/or donate to compensate his lawyer.

Как живут политзаключенные в российских лагерях, с какими проблемами сталкиваются, какие способы борьбы находят? Расскажет Женя Кулакова на примере ситуации Виктора Филинкова.

Виктор Филинков – политзаключенный анархист, программист, фигурант дела „Сети“; с 2018 года он отбывает свой 7-летний срок за „участие в террористической организации“. Виктор находится в одной из колоний на юге России и испытывает постоянное давление со стороны администрации лагеря. Он почти всё время изолирован от других заключенных, не получает передач и свиданий, лишен доступа к книгам, его постоянно „штрафуют“ по надуманным причинам, и сейчас идет суд о переводе его в наиболее строгие условия – в тюрьму.

Женя Кулакова, его подруга и защитница, постоянно посещает его в лагере, ехала за ним „по этапу“ через пять тюрем и городов, вместе с ним борется за соблюдение его прав. Она расскажет о том, как администрация может сделать невыносимой жизнь заключенного (не применяя при этом физического насилия), а также о том, чего Виктору и его защите удалось добиться в ежедневной борьбе с произволом. А ещё она покажет видео и фото Виктора из лагеря, чтобы участни_цы могли сами оценить бытовые условия, в которых он находится.

Отдельно в рассказе она остановится на том, что изменилось в ситуации Виктора и других заключенных после начала новой фазы войны России в Украине.
Во время встречи можно будет подписать открытку для Виктора (и других политзаключенных), а также помочь со сборами на оплату работы его адвоката.


Mariam Agamian and Galina Yarmanova, “Countering Heterodoom: Queer Feminist Art in Ukraine”
**** 07.06.2022 – 18:15 – Neues Palais, 1.09.1.14 *******
Маріам Агамян та Галина Ярманова «Спротив гетероприреченості: квір феміністичне мистецтво в Україні»

https://www.facebook.com/events/550447113262101

We invite you to the film screening and discussion about heterodoom and queer feminist art in Ukraine. Our event will include two separate chapters with a break. In the first part, we will talk about the concept of „heterodoom“ or “heterofatality” (“гетероприреченість”/ heteropryrechenist’) theorized and coined by grassroots activists from Ukraine. We will use the framework of heterodoom to discuss selected works of queer feminist artists and artivists on violence, corporality, and the power of anger. In the second part, we will talk about gender and sexuality studies and artistic use of archival video materials. We will watch a short research film „Wonderful Years“ (2018, directed by Svitlana Shymko and Galina Yarmanova, 9 min.) which tells a story of reproductive and marital pressures for women in the late Soviet Union. Together with the audience, we will try to reflect on different forms that heterodoom can take in different historical and regional contexts, and how queer feminist art and artivism become a space against normativity and inequality.
The event will be held in English. The film will be shown with English subtitles. Trailer: https://filmafest.org/film/the-wonderful-years/
Illustration: A page from the textile book “Book 2. Textile stories”, the project by the feminist sewing cooperative ReSew, 2022, from ReSew FB-page.

Запрошуємо вас на показ фільму та дискусію про гетероприреченість та квір-феміністичне мистецтво в Україні. Наша зустріч складатиметься з двух окремих частин з перервою. Під час першої частини ми поговоримо про концепт «гетероприреченості», придуманий і запроваджений низовими активіст_ками з України. Ми розглянемо квір-феміністичні висловлювання кількох артивіст_ок та художни_ць про насильство, тілесність та політичність гніву. Під час другої частини поговоримо про дослідження гендеру й сексуальності в історичній перспективі та роботу за архівними відео матеріалами. Ми подивимося короткометражну дослідницьку стрічку «Щасливі роки» (2018, реж. Світлана Шимко та Галина Ярманова, 9 хв.), що розповідає про репродуктивний тиск та життя негетеросексуальних жінок в пізньорадянський період. Разом із аудиторією ми спробуємо поміркувати про те, як по-різному може виглядати гетероприреченість в різних історичних та регіональних контекстах, і як квір феміністичне мистецтво та артивізм стають майданчиками спротиву нормативності та нерівності.
Захід відбудеться англійською мовою. Фільм демонструється з англійськими субтитрами. Trailer: https://filmafest.org/film/the-wonderful-years/
Іллюстрація: Сторінка з текстильної книги, проект швейного кооперативу ReSew «Книга 2. Текстильні історії», 2022, взято з фейсбук-сторінки кооперативу.


„Seeing through the fog of war: key issues in debates on the tendencies of war and possibilities of peace“ ZOOM with Volodymyr Artiukh – 31.05. – 18:15 (Berlin) – english

In this talk Volodymyr Artiukh will give a brief analytical summary of the state of art in debates around the shifting goals of the parties involved in the Russo-Ukrainian war, the disputes around the means of achieving these goals, and the emerging visions of the (im-)possibility of a peaceful solution. He will specifically focus on the dialogue between the Ukrainian, Russian, and European progressive political groups.‘
„I made a publication based on my talk at your event. You can find it here: https://www.focaalblog.com/2022/06/09/volodymyr-artiukh-the-political-logic-of-russias-imperialism/

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/61074179445

Meeting-ID: 610 7417 9445
Kenncode: 70073725

Volodymyr Artiukh is currently a Postdoctoral Researcher at COMPAS with the ERC-funded project EMPTINESS: Living Capitalism and Democracy after (Post)Socialism. Volodymyr completed his PhD in Sociology and Social Anthropology at the Central European University in 2020. His dissertation is an historically-informed analysis of labour in Belarus centred on workers’ agency in the context of bureaucratic labour control. He is currently working a on book manuscript based on his dissertation. He has also written on the circulation of populist idioms in the dominant and opposition ideologies in Belarus in 2017-20. His research interests include the anthropology of work and labour organisations in post-Soviet countries, the anthropology of populism, and the comparative study of hegemonic practices in Eastern Europe. Volodymyr is also a member of the editorial board of Commons: Journal of Social Criticism (commons.com.ua).
https://emptiness.eu/people/volodymyr-artiukh/


Podiumsdiskussion mit Katja Petrowskaja
[AUFZEICHNUNG SIEHE AUF DER FB-SEITE DES INSTITUTS:
18.05.22 // 18:15 // Neues Palais // ZOOM
Raum 1.12.1.40 (Mensa, 1. Stock; Haltestelle Campus Universität, Lindenallee

Bild: Alice Lex-Nerlinger; 1931

Katja Petrowskaja
(Autorin von Vielleicht Esther (2014), Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin, Literaturwissenschaftlerin und Journalistin)
zu Gast an der UP
Moderation: Daria Kolesova (Literaturwissenschaftlerin, HU)
Was bleibt, wenn der Ort der Kindheit vom Krieg verwüstet wird? Auf welcher Sprache sprechen? Was sagen? Was bleibt einer Autorin, die ausgerechnet Deutschland zu ihrer Wahlheimat ernannt hat? Wie die Verbindung zu den Liebsten aufrechterhalten, wenn die Alltagsrealitäten so weit auseinanderliegen?
Die in Kyiv geborene Schriftstellerin Katja Petrowskaja ist zu Gast an der Universität Potsdam, um ihre persönliche Sicht auf den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zu teilen. Geleitet wird das Gespräch von der Literaturwissenschaftlerin Daria Kolesova.


9. MAI! Paša Nikulin zu Gast – ZOOM / Haus 9, Raum 1.14, Campus I – Am Neuen Palais- 18:00 – russisch / deutsch

Zoom-Meeting beitreten
https://hu-berlin.zoom.us/j/63320461745


Was wirklich zählt – Ukrainisch-deutsches Fotoprojekt – Hybrid – 7.05.2022, 16:00
[AUFZEICHNUNG DES KONZERTS SIEHE HIER: https://vimeo.com/709915484/65dfb9ae4b%5D
„Те, що справді важливо“

Präsentation des 🇺🇦 🇩🇪 Fotoprojekts „Was wirklich zählt“

Viele Menschen mussten die Ukraine wegen des Krieges seit dem 24.02.2022 verlassen und kamen nach Deutschland, um ihre Kinder zu retten, dem Tod zu entkommen, und einen sicheren Ort zu finden.
Was ist das wertvollste das du mitnimmst, wenn du nur Minuten Zeit hast deine Sachen zu packen und wenn die Züge so voll sind, dass schon wenig zu viel erscheint. Mithilfe von Interviews und Fotografien versucht dieses Fotoprojekt diesen Fragen nachzugehen und einen kurzen Einblick zu geben, was es bedeutet zu fliehen.

Svitlana ist eine der beiden Projektleiterinnen und selber aus Poltawa/Charkiw nach Deutschland geflohen. Anastasia hat bis Dezember 2021 ein halbes Jahr in Kyjiw gelebt.

📍Wo: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 9, Hörsaal 1.14
oder online auf Zoom:
Meeting-ID: 655 7921 6297
Kenncode: 02683605
📍Wann: 7.05.2022 в 16:00
📍Sprache: Ukrainisch und Deutsch
Der Eintritt ist frei mit einer freiwilligen Spende, der gesamte Erlös geht an die Freiwilligenorganisation Charkiw.
https://www.facebook.com/events/306990088245797/?ref=newsfeed

‼️Achtung! TW: Gewalt- und Kriegsthemen!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Презентація українсько-німецького фотопроєкту „Те, що справді важливо“

Багатьом людям довелося залишити Україну через війну з 24/02/2022, вони приїхали до Німеччини, щоб врятувати своїх дітей, оминути смерть та знайти безпечне місце. Ми представимо вам історії цих людей через фотографії та розкриємо тему зміни цінностей під час війни.

Де: Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, Haus 9, Аудиторiа 1.14
Zoom:
Meeting-ID: 655 7921 6297
Kenncode: 02683605
Коли: 7.05.2022 о 16:00
Мови: українська та німецька

Вхід безкоштовний, добровільні пожертви будуть надіслані до Харківської волонтерської організації.
https://www.facebook.com/events/306990088245797/?ref=newsfeed

Увага: TW: теми насильства та війни!


SAMSTAG, 30. APRIL 2022 VON 15:00 BIS 00:00

SOLI RAVE for UKRAINE in La Datscha

Join our day partying and day drinking event: SOLI RAVE for UKRAINE. Money for drinks and entry will be donated to help Ukraine. Supported by StuWe Potsdam.
https://fb.me/e/1LHhyiU0B
https://stressfaktor.squat.net/termine
https://redpdm.tk/event.php?ID=5602

2G+
Vaccinated or recovered and please get tested before the event

Entry price: 5-10€
Free entry for people who fled from Ukraine after 24.2.22.

*** Line Up ***

DJ HOT BITCH
https://soundcloud.com/djhotbitch

anarcho-angel, cyber-performer and singer, operatiing on merciless and tender sides of sound in her sets and songs. Sincne she moved to Berlin in 2019 she co-founded Widows Collective, Berlin, hosted over 50 radio shows and curated and organized events.

YULAV
https://soundcloud.com/yu_lav

Artist and DJ from Siberia. Child of Lantern Club, Beijing.
Radio host and part of Widows Collective crew, Berlin

ALLA
https://soundcloud.com/alla-krokha/kadizmene

DJ from Odessa, lived in St. Petersburg before, born in Kyrgyzstan. Came to Berlin 6 weeks ago. Lover of dark progressive house and industrial techno. I believe that music can inspire and help to endure difficult times.

DER EINRISS
https://soundcloud.com/der_einriss

Was born in Ukraine.
Learned Techno in Ukraine.
But, 24.02, 2 weeks before his planned return to Ukraine Einriss found his County in fire, and started his own music production to support the Ukrainian nation.
Now as a DJ he is ready to show powerful performance of 140+ BPM Techno.


19.04. – 18:00 – 1.09.1.14 – Campus Neues Palais, House 9, Room 1.14 – in english
Talk with Ukrainian anarchists – dialog from left perspective

We invite you to a discussion with Mira, Sasha and Anna. They are members of the Anarchist Black Cross Kyiv. Many years they helped political refugees from neighbouring countries. Now they try to stay in dialog with the left in Europe and talk about the war and the situation from anarchist perspective.

You are welcome to join the discussion! We can translate if there is a need. Hope to see you soon!



20.03. – 12:00 (Berliner Zeit) – Zoom – Russisch/Deutsch (Simultanübersetzung)
Anti-Kriegs Proteste und ihre Unterdrückung in Russland. Wie die Regierung auf der gesetzlichen Ebene die Rede- und Versammlungsfreiheit abgeschafft hat.
mit Iwan Astáschin und Anya Kurbátowa (Moskau)

Bild: Anya Kurbatowa

… Антивоенные протесты и их подавление в России. Как государство на законодательном уровне отменило свободу слова и свободу собраний. На русском и немецком с переводом

Расскажут из Москвы:
Аня Курбатова – художница и правозащитная активистка.
Иван Асташин – правозащитник, активист. https://t.me/bolshaya_zona

Es berichten aus Moskau:
Anya Kurbatowa – Künstlerin, Bürger*innenrechtlerin und Aktivistin.
Iwan Astaschin – Bürger*innenrechtler und Aktivist, ehemaliger politischer Häftling. https://t.me/bolshaya_zona

Zoom-Meeting beitreten:
https://uni-potsdam.zoom.us/j/65218792078
Meeting-ID: 652 1879 2078
Kenncode: 33616484


Kultur #2 Jewgeni Onegin – Komische Oper Berlin – 27.02.2022 – 18:00

Unser Kulturmarathon geht weiter! Dieses Mal laden wir euch ein, mit uns am 27.02.22 in die Komische Oper Berlin einzukehren. Auf dem Spielplan steht Jewgeni Onegin in musikalischer Adaption durch Pjotr I. Tschaikowski nach dem gleichnamigen Roman in Versen von Alexandr S. Puschkin.

Der ganze Spaß kostet uns gerade mal 4,50 € pro Kopf! Es wäre schön, wenn Ihr euch zeitig und zahlreich bei uns meldet. Seid ihr interessiert, dann bitte schnell Zusagen! Schreibt uns an fara-slavistik@uni-potsdam.de. Spätestens am Montag, den 14.02 werden wir die Anmeldung schließen und weiterleiten!


Theaterbesuch – Aufzeichnungen aus dem Kellerloch – 07.02.22 – 20:00

Zunächst hoffen wir, dass Ihr es alle gesund und munter in das neue Jahr hinüber geschafft habt! Prüfungen und Alltagstrubel hin oder her – aber hättet ihr nicht auch Lust auf KULTUR, auf THEATER?  Wir schon, und so lange uns die immerwährende Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht, so würden wir sehr gerne mit einigen von euch am 07.02.22 eine Aufführung des Berliner Ensembles besuchen. Inszeniert wird eine Adaption des Dostojewski Klassikers „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“. Eintritt: 2,70€! Den Rest übernimmt der FSR!

Bitte lass Dich an dem Tag an einer offiziellen Stelle schnelltesten!

Haben wir Interesse geweckt? So meldet euch bis kommenden Freitag (14.01.2022) per Mail (fara-slavistik@uni-potsdam.de) bei uns, aber beeilt euch! Das maximale Kontingent an Karten ist begrenzt und es gilt hierbei die Maxime: первым прибыл – первым обслужен!!!


Filmabend BRAT I im Haus 1

Wir laden zu einem kleinen Filmabend am 21.01. im Haus 1 ein. Unter 2G+ und auf 10 Personen beschränkt.
Der Film BRAT (ein Action-Großstadt-Western-Klassiker, der in den 90ern spielt) beginnt um 18:30, wir sind bereits früher da mit erfrischenden Getränken und in gemütlicher Atmosphäre.
Bitte meldet euch per Mail an! Unbedingt!!
An fara-slavistik@uni-potsdam.de


✨✨✨FSR Slavistik Weihnachtsfeier 2021! ✨✨✨
Donnerstag, der 16.12. ab 17 Uhr im Haus 1

Wir laden euch ein, mit uns den Abschluss des Jahres 2021 zu feiern bevor wir in die wohlverdienten Ferien starten!
Es wird gemütlich und vielleicht besinnlich, auf jeden Fall in guter alter FSR Tradition gefeiert, getanzt (mit euren Wunschliedern, die Anastasia euch erfüllen wird) und zwanglos musiziert (Gitarren und Akkordion werden mitgebracht, um ein paar zeitlose Klassiker zusammen vom besten zu geben! Ist unser 1. Versuch dieser Art. Fühlt euch eingeladen, eure Instrumente einzupacken und Akkorde/Lyriks heraus zu suchen)

‼️Wichtig: 2G+! Lasst euch unbedingt testen! Ihr wisst ja, 4. Welle ist gerade im vollen Gange. Da wir eine kleine Fachschaft sind, wollen wir uns trotzdem mit Vorsicht in Präsenz treffen.
Ihr könnt euch am Neuen Palais Mo. bis Fr. von 08:00-16:00 testen lassen (siehe Mail von U. Lepszy vom 03.12.). Alternativ findet ihr eine Teststelle unweit des Campus in der Alhorn Apotheke (Zeppelinstraße 131).


Zoomen nach Lublin, Irkutsk und St. Petersburg! 03.12. um 12 Uhr (Berliner Zeit)

Erstmalige Gelegenheit! Wir laden euch zu einem gemütlichen Zoom-Call mit unseren Studierenden Mathilda, Katharina, Leo und Natalie ein, die sich genau jetzt im Auslandssemester in Russland und Polen befinden und ihre Erfahrungen mit uns teilen werden. Zoom sei Dank ist es möglich, bereits jetzt auf frische Infos von weit weg zu kommen und sich zu einem Auslandssemester inspirieren zu lassen oder in Erinnerungen zu schwelgen. Schaltet euch gerne dazu!


DEMO ZUR RETTUNG UNSERES SEMESTERTICKETS

++Am 11.11. um 11:11 Uhr vor dem Infrastrukturministerium Brandenburg in Potsdam++

die Lage ist ernst: Unsere Semesterticketpreise sollen enorm steigen. Der VBB will nicht einlenken; Brandenburg muss – nach Berliner Vorbild – uns Studierende, die während der digitalen Semester solidarisch ihre Beiträge (als größte Kund:innengruppe des VBB) verrichtet haben, obwohl wir die Öffis kaum genutzt haben, finanziell unterstützen und die Erhöhung abfedern!

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sowohl VBB als auch die politischen Verantwortlichen mit Druck von der Straße zur Vernunft gebracht werden können. Wir können nicht noch mehr für unser Semesterticket zahlen! Viele von uns sind schon gezwungen, außerhalb von Potsdam zu leben und zu pendeln, weil wir uns die Protzdamer Mieten nicht leisten können; auf die Bafög-Reform werden wir noch lange warten müssen und die Regelstudienzeit sitzt uns im Nacken!

🔴 DESHALB KOMMT MIT UNS ZUR DEMONSTRATION AM 11.11. UM 11:11 VOR DAS INFRASTRUKTURMINISTERIUM BRANDENBURG (Henning-von-Tresckow-Straße 2-8 in Potsdam) 🔴

Wir als FSR Slavistik werden vertreten sein und sind an einem Banner erkennbar! Kommt vorbei!

​Hier nochmals ein Aufruf, gerne teilen:

++Weitersagen und Vorbeikommen++

UNSERES SEMESTERTICKETS 🎫🚝 🔴

++Am 11.11. um 11:11 Uhr vor dem Infrastrukturministerium Brandenburg in Potsdam++

🗣Das Semesterticket steht auf der Kippe. Der VBB will die Semesterticketpreise in Brandenburg krass

erhöhen. Innerhalb von nur zwei Jahren soll es in Potsdam um 55 € und in

Frankfurt, Cottbus und Eberswalde sogar um 75 € nach oben gehen. Wir wollen

unseren Unmut auf die Straße tragen und deutlich machen, dass wir das nicht mit

uns machen lassen! Das Land muss jetzt eingreifen und die Erhöhungen durch eine

finanzielle Unterstützung abwenden! Berlin hat es bereits vorgemacht,

Brandenburg muss nachziehen!

🤔Als Studierende haben wir in den letzten drei Semestern brav unser Semesterticket bezahlt – und es faktisch kaum

genutzt. Während andere ihre Abos kündigen konnten, zahlten wir weiter und

halfen dem ÖPNV durch die Krise – und als Dankeschön fordern der VBB und die

lokalen Verkehrsunternehmen weitere drastische Erhöhungen von uns Studierenden,

während die anderen Ticketpreise im nächsten Jahr nicht erhöht werden sollen.

Wir sagen: so nicht!

👉Wir treffen uns am Donnerstag

(11.11.) um 11:11 Uhr vor dem Ministerium (Henning-von-Tresckow-Straße 2-8 in

Potsdam). Geplant ist, dass wir dann weiter vor das Wissenschaftsministerium

und den Landtag ziehen. Die Demo endet dann vor der Staatskanzlei.

Vertreter*innen der Presse und mehrere Politiker*innen sind ebenfalls eingeladen.

😷Aufgrund der aktuellen Situation:

achtet bitte auf Abstand zueinander und tragt medizinische Masken.

Unsere Petition und wichtige Infos zum Semesterticket findest du in unserem Linktree:

https://linktr.ee/semtix365


„Ich erinnere, was Du nicht siehst: meinen unsichtbaren Migrationshintergrund.“

22.10.2021; 18:00; Neues Palais, Haus 1 (Institut der Slavistik), Versammlungsraum

Julia Nitschke ist Performancekünstlerin und Autorin aus Bochum und hat sich in den letzten Jahren viel und intensiv mit dem Erinnern ihrer (Post-Ost) Familiengeschichte auseinandergesetzt. Sich dem Schweigen und der Assimilation ihrer Familie gestellt, in dem sie angefangen hat, ihre eigene Geschichte und Auseinandersetzung in Geschichten festzuhalten. 2019 ist Nitschke nach Danzig gefahren, obwohl ihre Familie aus Oberschlesien kommt, um dort getarnt als Touristin Spuren zu sammeln und zu hinterlassen, für etwas, das so nicht an diesem Ort stattgefunden hat.

Dabei ist ein Essay entstanden über die Gefühle, die sich in Bezug auf diese beiden Herkunftsländer immer einstellen: Lücken, nicht-mehr Passen oder Klemmen. Die Hauptrolle bei dieser Reise spielt ein Klostein, der auch nicht mehr passt. Es sind diese vielen kleinen Teile, die eine Familiengeschichte von Ungereimtheiten zusammensetzt oder wie es Anna Arabindan-Kesson ausdrückt: „A migrant’s story […] is a register of fragmentation.

Und um die eigene Biografie nicht auszuschlachten und die Geheimnisse und traumatischen Erfahrungen ihrer Familie zu wahren, plädiert sie zum: erfinden, fabulieren, ausdenken.
Nitschke wird an diesem Abend Auszüge ihres Essays INVITING IN vorlesen und einen kurzen Film vorstellen, wo es um die Verstrickungen von Deutschland und Polen im Zweiten Weltkrieg geht. Danach sind alle eingeladen, sich mit ihren eigenen Geschichten sichtbar zu machen, auszutauschen, vernetzen. Denn: Zusammen sind wir weniger allein und unsichtbar.



In dieser Woche haben wir schon fleißig die neuen Erstis in den verschiedenen Einführungsveranstaltung begrüßt und empfangen. Es freut uns, dass wir wieder so viele neue Gesichter kennenlernen dürfen!
Natürlich belassen wir unseren Empfang der Erstis nicht nur mit einer Vorstellung des FSRs bei den Einführungsveranstaltungen. Wir machen auch eine Ersti-Kneipentour durch Potsdam!
Am Freitag den 08.10.2021 um 17:00 Uhr treffen wir uns vor dem Institut für Slavistik, vor dem Haus 1. Eingedeckt mit ein paar gestreckten Saftschorlen steppen wir los Richtung Potsdam Innenstadt. Unterwegs werden wir den Park Sanssouci durchqueren und auch ein paar Kennenlernspiele spielen, die schon letztes Jahr sehr gut angekommen sind.
Das sind unsere angepeilten Kneipen:
-11Line
-KUZE
-Olga
-LaLeander
-Muli
Wir freuen uns natürlich auf die Erstis, denen wir die Stadt zeigen, aber auch auf alle anderen Kommiliton:innen, die Lust haben die Erstis kennenzulernen und einen schönen Abend gemeinsam zu verbringen.


Onlinepräsentation über den „Netzwerkfall“ am 30.09.2021, 19:30 Uhr auf Zoom

Als Student*innen einer deutschen Hochschule verlieren wir manchmal den Blick für das, was außerhalb unserer Blase passiert. Deswegen wollen wir gemeinsam mit euch unseren Blick nach Russland richten und anhand eines konkreten Beispiels aufzeigen, wie junge Menschen mit antifaschistischen Standpunkten von der Staatsgewalt zu Terrorist*innen erklärt werden. Die Verfolgung von Antifaschistinnen ist dabei kein rein russisches Problem und gewinnt im Kontext des globalen Rechtsrucks an Dringlichkeit.

Schaltet dazu am 30. September um 19:30 Uhr zu unserer Onlinepräsentation über den „Netzwerkfall“ („Delo Seti“) ein. Unter Folter und mit gefälschten Beweisen wurden in diesem Fall Geständnisse erzwungen und Haftstrafen von bis zu 18 Jahren verhängt. Die Online-Veranstaltung wird auf Zoom durchgeführt. Anschließend seid ihr herzlich eingeladen, Nachfragen zu stellen und mit uns zu diskutieren.

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/66330924092
Meeting-ID: 663 3092 4092
Kenncode: 05827079


„A One Storied Country“

21.09.2021 um 18 Uhr mit Svetlana Bierl

„Weder ich noch meine Eltern, als sie selbst noch Kinder waren, durften in diesem Fluss (s. Foto) schwimmen. Ohne Erklärung, es war einfach verboten. Aber das war halb so schlimm, denn es gab einen weiteren Fluss – die Isset – nur unweit entfernt. Später durfte ich auch da nicht mehr baden gehen. Als Kind fragte ich nicht weiter nach. Es ist halt so bei uns. Was verboten ist, das ist verboten.“

Der Vergangenheit nachgehend, reisten ich und mein Mann, der seine Wahrnehmung als Künstler mittels der Fotografie einfing, im März 2020 in meine russische Heimat im Südural, um die längst vergessenen, ja verbotenen Erinnerungen aufkommen zu lassen. Im Nachhinein entwickelte sich unser Projekt zu einer Spurensuche, eine Suche nach den Geschichten der Menschen und Orte, die sich der Tetscha entlang wiederfanden. Dies führte uns aus der Oblast Kurgan in die Oblast Tscheljabinsk. Dort eröffnete sich uns eine vielerorts surreale Landschaft, die seit jeher eng mit meiner eigenen Geschichte sowie der Industriegeschichte Russlands verbunden war.

Am 21.09.2021 um 18 Uhr stellt Svetlana Bierl dieses Projekt, das demnächst als Buch unter dem Titel „A One Storied Country“ im The Velvet Cell Verlag erscheinen wird, vor.

Alle Interessierenden können dem Zoom-Meeting beitreten:

https://uni-potsdam.zoom.us/j/68579840135

Meeting-ID: 685 7984 0135

Kenncode: 42806087


Текст на русском ниже.

24. September, 18.00 (Berlin)

Präsentation des Projekts „Feminist Translocalities“ (Russis+Englisch mit Übersetzung)

Das Projekt „Feminist Translocalities“ ist ein Portal mit Artikeln und einer „Karte der feministischen Utopie“, außerdem eine Plattform für die Planung gemeinsamer Projekte und für den Austausch über translokale queer-feministische Solidarität. Das Projekt legt seinen Fokus auf die Verbereitung des intersektionalen Verständnisses des Feminismus und möchte kontinuierlich Kolonialismus, Rassismus, Ableismus, und andere Formen der Diskriminierung zum Gesprächsthema machen. Auf dem Online-Treffen werden Kira Shmyreva (Wladimir, Berlin), Vica Kravtsova (Smolensk, Berlin) und Maria Dmitrieva (Irkutsk, Sankt-Petersburg) über ihre Praxis erzählen, ihre Projekte vorstellen und in die Diskussion, warum translokale Solidarität heute wichtig ist, einladen.

https://feminisms.co/en

ZOOM
Meeting-ID: 627 3892 4537
Kenncode: 66627364

24 сентября, 18.00 (Берлин)

Презентация проекта „Феминистские Транслокальности“ (рус+анг с переводом)

Проект „Феминистские транслокальности“ – это портал со статьями и „картой феминистских утопий“, а также площадка для планирования совместных проектов и разговоров о транслокальной (квир) феминистской солидарности. Проект делает акцент на продвижении интерсекционального понимания феминизма и включении в повестку разговоров о колониальности, расизме, эйблизме и других видах дискриминации. На встрече Кира Шмырёва (Владимир, Берлин), Вика Кравцова (Смоленск, Берлин) и Марья Дмитриева (Иркутск, Санкт-Петербург) расскажут о своих практиках, представят проект и предложат всем обсудить, почему сегодня важна транслокальная солидарность.

https://feminisms.co/en


FSR SLAVISTIK SOMMERFEST 2021

findet am 16. Juli ab 19:00 beim Rugby-Feld am NP (hinter Haus 19, bei dem großen Spielplatz in der Nähe) statt!
Zum einen, weil wir endlich in Präzens feiern wollen!
Zum anderen, weil wir unsere FSR Wahlen in Zeiten des leeren Campus retten wollen. An diesem besagten Freitag wird es noch möglich sein, vor Ort und bei einem erfrischenden Getränk Deine Studi-Stimme an eine:n Kandidat:in abzugeben. Wir haben einen bestens aufgestellten FSR in Aussicht – vielleicht erstmals (?) kandidieren Studis aus OKS, Polnisch Lehramt, IRS UND Russistik:

Rostislaw Krütschow (IRS)
Katharina Langolf (OKS)
Katherina Kraft (Russistik)
Nico Pöthke (IRS)
Tomasz Federowicz (Polnisch Lehramt)

Desweiteren sind auf dem Sommerfest-Line-Up folgende DJ*s vertreten, die ab 20:00 auflegen werden:

DJ* Lil Witch Global
https://soundcloud.com/lwglobal
DJ* Yulav
https://www.youtube.com/watch?v=IhP-Ep_m2bc
DJ* Hot Bitch
https://www.youtube.com/watch?v=P0Rt3avRCLs

WIR KÖNNEN ES KAUM ERWARTEN!


***Текст на русском ниже.***

Anmeldung unter: antifa@astaup.de (bitte gebt mit an, auf welcher Sprache ihr am liebsten lesen wollen würdet und wir senden euch den Zoom-Link und die Texte zu)

Dieses Jahr gedenken wir zum 76. Mal dem Ende jenes Krieges, welcher auf Deutsch und Russisch unterschiedlich genannt wird, an den auf unterschiedliche Weise erinnert wird und dessen Ende an unterschiedlichen Tagen gefeiert wird, am 8. oder 9. Mai. Wir laden Euch ein, an unserer partizipativen Aktion teilzunehmen: eine zweisprachige Lesung von Briefen und Tagebucheinträgen, die zwischen den Jahren 1941 und 1945 von sowjetischen Jüd_innen von und an die Front geschrieben wurden. Dafür haben wir eine Reihe persönlicher Dokumente aus der Sammlung „Sochrani moi pis’ma“ (dt. Bewahre meine Briefe), welches im Laufe der letzte 15 Jahre vom wissenschaftlichen und aufklärerischen Zentrum und Fond „Cholokost“ (dt. Holocaust) aus Moskau herausgegeben wurde, zur Verfügung gestellt bekommen. Studierende haben sie ins Deutsche übersetzt.

Auf unserer Gedenkveranstaltung, die am 7. Mai um 18 Uhr (Moskau – 19 Uhr) stattfinden wird, werden wir die Briefe und Tagebucheinträge gemeinsam lesen. Ihr könnt entweder nur zuhören oder aktiv teilnehmen. Gebt dazu bei der Anmeldungsmail (siehe oben) an, dass Ihr lesen möchtet, woraufhin Ihr einen von über 40 Texten auf Russisch und/oder Deutsch erhaltet, der im Laufe des Abends vorgelesen wird. Zu Beginn dürfen wir den Leiter der Archivabteilung des Zentrums „Cholokost“ Leonid Tjoruschkin begrüßen (wir organisieren eine Synchronübersetzung von Russisch auf Deutsch), der über die spezifische Arbeit mit den Materialien – wie u. A. der Suche nach diesen – berichten wird, die für die Publikation der Sammlung entscheidend ist. Die erste Ausgabe der Frontdokumente erschien 2007 und momentan wird die Publikation des sechsten Bandes vorbereitet.

Der Großteil der Autor_innen der Briefe und Tagebucheinträge haben das Ende des Krieges nicht miterleben dürfen. In den meisten Fällen wurde auf Russisch geschrieben, aber es gibt auch Briefe in ukrainischer, belarusischer und jiddischer Sprache. Alle Materialen wurden an das Archiv des Zentrums „Cholokost“ von Verwandten der Autor_innen und Briefempfänger_innen, die in der Ukraine, Russland, Belarus, Baltikum, Israel, Deutschland und in den USA lebten oder leben. An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass die Aufbewahrung solcher Dokumente in der antisemitischen Nachkriegszeit der UdSSR oftmals nicht ungefährlich war und von den Verwandten eine gewisse Courage abverlangte.

Die offizielle Darstellung des Krieges ist kalt, fokussiert auf Daten, von unterschiedlichen Ideologien beeinflusst und umkreist von Zahlen, die schwer erträglich sind. Beim Lesen der persönlichen Dokumente begegnen wir einer individuellen Geschichte, einem echtem, lebendigen Menschen mit Gefühlen, schweren Erfahrungen und alltäglichen Sorgen. Die Texte, die wir zusammen lesen wollen, stellen wichtige historische Quellen dar zu Themen wie der ‚alltägliche’ Krieg; das Leben in der Evakuation und auf den vom Faschismus okkupierten Territorien; die jiddische Kultur und der Holocaust auf den Territorien der UdSSR; Gender und Krieg; die Kriegszensur und Wege, diese zu umgehen; die Einstellung gegenüber den Feinden und mehr.

Die Veranstaltung wird ermöglicht vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und dem Fachschaftsrat der Slavistik der Universität Potsdam. Ein großes Dankeschön an das Zentrum „Cholokost“, an Aleksandra Neumann für die Initiative und das unvergleichliche Engagement und an die unermüdlichen Übersetzenden!
Wir freuen uns auf alle Teilnehmenden!

Die Veranstaltung wird aufgenommen und anschließend auf die Facebook Seite des AStA hochgeladen.

Gedenkveranstaltung „Bewahre meine Briefe…“ // Мемориальная акция „Сохрани мои письмя…“
Uhrzeit: 7.Mai.2021 05:45 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/62629789175

Meeting-ID: 626 2978 9175
Kenncode: 38700777
Schnelleinwahl mobil
+496950502596,,62629789175#,,,,38700777# Deutschland +496971049922,,62629789175#,,,,38700777# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 30 5679 5800 Deutschland
Meeting-ID: 626 2978 9175
Kenncode: 38700777
Ortseinwahl suchen: https://uni-potsdam.zoom.us/u/ccnyR7Cxp

Über SIP beitreten
62629789175@fr.zmeu.us

Über H.323 beitreten
213.19.144.110 (Amsterdam
Niederlande)
213.244.140.110 (Deutschland)
Kenncode: 38700777
Meeting-ID: 626 2978 9175

*******

Регистрация по адресу: antifa@astaup.de (просто заявите о своём желании участвовать в акции и укажите, на каком языке вам удобно было бы читать, и мы вышлем вам ссылку на мероприятие и текст).

В преддверии 76-й годовщины окончания той войны, которую по-немецки и по-русски называем по-разному, о которой мы по-разному вспоминаем и даже день окончания которой мы отмечаем в разные дни, 8 или 9 мая, мы предлагаем вам принять участие в партиципаторной акции — двуязычной мемориальной читке почтовой переписки и дневниковых записей советских военнослужащих-евреев и их родственников в период 1941-1945 гг. Для этого мы выбрали ряд эго-документов, вошедших в сборники «Сохрани мои письма», издаваемые на протяжении последних 15 лет научно-просветительским центром «Холокост» (Москва), и перевели их на немецкий язык. Перевод осуществлён при участии студент_ок Потсдамского университета.

В рамках нашей поминальной акции, которая состоится 7 мая в 18.00 (Москва — 19.00), мы будем противостоять забвению, читая письма и дневниковые записи вслух. Если вы хотите активно поучаствовать в акции, сообщите об этом нам (адрес почты см. выше), и тогда мы пришлём вам один из текстов на русском и/или немецком языках, который вам нужно будет прочитать.
Встречу откроет Леонид Тёрушкин (мы организуем синхронный перевод на немецкий), заведующий Архивным отделом центра «Холокост», который расскажет о специфике работы по поиску и расшифровке текстов, которая предшествует публикации сборников. Первый выпуск фронтовых документов был издан в 2007 году, а сейчас к публикации готовится уже шестой том. Большинство автор_ок писем и дневниковых записей не дожили до окончания войны. Чаще всего они писали на русском языке, но есть и письма, написанные на украинском, беларуском и идиш. Все материалы переданы в архив центра родственниками автор_ок или адресат_ок писем, проживающими в России, Украине, Беларуси, Латвии, Израиле, Германии, США. Нужно отметить, что хранение таких документов в условиях послевоенного антисемитизма в СССР было иногда небезопасным и требовало от родственников определенного мужества.

Официальная история войны холодна, имеет дело с датами, округлённым цифрами, которым сложно сопереживать, а также находится под влиянием той или иной идеологии. Читая эго-документы, мы сталкиваемся с настоящим живым человеком, историей индивидуальности, с чувствами, переживаниями и повседневными заботами. Тексты, которые мы прочитаем, представляют собой важные исторические источники по таким темам, как повседневность войны, жизнь в эвакуации и на оккупированных территориях, идишская культура и Холокост на территории СССР, гендерная история, военная цензура и способы кодировки для передачи секретной информации, отношение к противнику и пр.

Мероприятие проводится при поддержке Генерального Студенческого Комитета Университета Потсдама и Студенческого Комитета Института Славистики. Выражаем благодарность НПЦ «Холокост», студент_кам, которые перевели тексты на немецкий язык, а также Александре Нейман и Катерине Крафт за инициативное предложение и организацию акции.

Запись мерприятия можно будет посмотреть на странице facebook студенческого комитета AStA Universität Potsdam.

******************************************************************************************************************************

Wir laden euch am 04.03. um 18:00 herzlich zu einer Veranstaltung mit dem Aktionsbündnis Belarus ein. Dieses findet mit Unterstützung des AStA Uni Potsdam statt. Der Workshop wird online abgehalten. Wir freuen uns über Zusagen von euch, aber auch alle, die am kommenden Donnerstag spontan Zeit und Lust hat, sind willkommen!

Zoom-Meeting beitreten
https://uni-potsdam.zoom.us/j/64357914847

Meeting-ID: 643 5791 4847
Kenncode: 95424261


„Seit den Präsidentschaftswahlen am 9. August 2020 stehen die Proteste in Belarus nicht mehr still. Menschen stehen für Demokratie und faire Wahlen auf und müssen im Gegenzug mit massiven Repressionen rechnen. Vor allem Studierende trifft es hart: In den letzten Monaten sind mindestens 399 Student:innen verhaftet und 131 zwangsexmatrikuliert worden. Viele andere sind geflohen und leben jetzt in verschiedenen Orten über Europa verstreut.
Was ist seit August eigentlich passiert in Belarus? Und was zeichnet dieses Land sonst noch aus? Das mediale Interesse an den Geschehnissen unseres doch fast Nachbarlandes hat stark abgenommen. Du willst etwas dazu beitragen, die Blicke wieder auf das sich dort abspielende Unrecht zurückzulenken? Das Aktionsbündnis Belarus nimmt euch mit auf eine Reise, bei der ihr das Land Belarus ein bisschen näher kennenlernt, die Proteste und Hintergründe der aktuellen Aufruhen versteht und am Ende selbst aktiv werden könnt, um Solidarität mit der belarusischen Demokratiebewegung zu zeigen. Mithilfe von Internet-Memes, die nicht nur unterhalten, sondern auch politisches Kommunikationsmittel sind, wollen wir diese zur Informationsgewinnung und Schaffung eines öffentlichen Diskurses nutzen. Wir freuen uns auf euch!“

*********************************************************************************

Semesterabschluss Online Feier am 12.02.2021

Die Vorlesungszeit neigt sich dem Ende zu und wir als FSR dachten uns, das wäre der perfekte Anlass um zusammenzukommen und den Abschluss des Semesters zu feiern. Am 12. Februar 2021 um 19:00 Uhr laden wir euch herzlich ein, einen ausgelassenen Abend zu verbringen. Es wird die Möglichkeit geben Spiele wie Werwolf oder Montagsmaler zu spielen oder neue Leute kennenzulernen und über alle möglichen Themen zu sprechen.
Dazu treffen wir uns auf der Plattform Wonder, eine Registrierung oder ein Passwort sind nicht erforderlich! Auf Wonder wird es möglich sein, „Räume“ je nach persönlicher Lust und Laune zu wechseln – egal ob Wintergarten, Lounge, Philosophischer Salon oder Oase!
https://www.wonder.me/r?id=6430449d-3b0f-415d-98ee-882a99ff2d09
Wir hoffen auf einen regen Austausch in diesen Zeiten, in denen im alltäglichen  Online-Studium die persönlichen Gespräche verloren gehen. Wir freuen uns auf euer Kommen 🙂

Liebe Grüße
Euer FSR Slavistik

Der Lesezirkel am Institut für Slavistik hat sich beim letzten Treffen über den Autor Wladimir Sorokin und seine Werke ausgetauscht. Auf Sorokins „Der Tag des Opritschniks“* sind wir gespannt!

Ihr habt auch Lust, mit uns das Buch mitzulesen und Euch darüber auszutauschen?

Der Lesezirkel trifft sich am
Mittwoch, den 27.01.2021
um 19 Uhr,
via Zoom,
zum gemeinsamen Austausch der ersten Seiten!
(Wir lesen bis Seite 98, bis zum Anfang des Kapitels „Und das Erwachen …“).

Die Zoom-Zugangsdaten lauten

https://uni-potsdam.zoom.us/j/5701328778

Meeting-ID: 570 132 8778
Kenncode: 08903600

Wir freuen uns auf Euch!

Euer FSR Slavistik

*Triggerwarnung: In diesem Buch sind explizite Darstellung oder Erwähnung körperlicher, seelischer oder sexualisierter Gewalt (an Frauen).

————————————————————————————————————————————————————————-

Diggi, Weihnachtsfeier? DAS GANZE FINDET DOCH AUF ZOOM STATT!

Liebe Slavistiks, wir laden Euch zu der vermutlich ungewöhnlichsten digitalsten Weihnachtsfeier der Geschichte des Slavistik Instituts der Uni Potsdam ein! Ganz digital und dennoch höchst unterhaltsam mit einem raffinierten Quiz für Polen/Russland-Nerds und anderen für Euch vorbereiteten Spielen und Späßen.

DAS GANZE FINDET DOCH AUF ZOOM STATT!

Meeting-ID: 629 5192 1630
Kenncode: 52051261

Wir hoffen, dass Ihr am 08.01. endlich mit euren Mitstudis in Austausch, Tratsch, Deeptalk, Träumereien usw usw usw kommen könnt!
Wir wissen nicht, wie es Euch geht, aber uns fehlt Ihr sehr! Wir würden uns sehr freuen, diese hoffentlich einmalige Feier mit Euch auszuprobieren und trotz allem zu zelebrieren!

Euer FSR Slavistik

__________________________________________________________________________________________________________________

Einladung Besuch Gedenkstätte Leistikowstraße, 2. Termin: 04.12.2020

Liebe Studierende und Interessierte,

Nachdem der erste Termin zum gemeinsamen Besuch der Leistikowstraße leider pandemie-bedingt ins Wasser gefallen ist, wollen wir einen zweiten Versuch starten mit euch die Gedenkstätte zu besuchen.

Der neue Termin ist der 04.12.2020, um 15 Uhr.

Treffpunkt ist vor dem Besucher*innenzentrum des ehemaligen NKWD/KGB-Gefängnisses in der Leistikowstr. 1. ODER: an der Tramhaltestelle Puschkinallee um 14:45 (Tram 92 & 96), gemeinsamer Weg zur Gedenkstätte.

ANMELDUNG BITTE UNTER: fara-slavistik@uni-potsdam.de

Eintritt und Führungen sind frei.

Wir werden uns im Freien aufhalten, es gelten die üblichen Hygienevorschriften.

______________________________________________________________________________

Lesezirkel

Letzte Woche fand das erste Treffen des Lesezirkels statt, welcher von einem Studierenden ins Leben gerufen wurde.

Beim ersten Treffen des Lesezirkels konnten sich alle Teilnehmer*innen kennenlernen und gemeinsam eine erste Lektüre auswählen: „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ von Swetlana Alexijewitsch.

Bei unserem zweiten Treffen, am 25.11.2020 um 19:00 Uhr, werden wir die ersten 100 Seiten(!) des gewählten Buches besprechen.

Ihr habt auch Lust das Buch mitzulesen und Euch mit uns im Lesezirkel auszutauschen?

Dann schaut am Mittwoch, den 25.11.2020, um 19:00 Uhr, in unserem Lesezirkel auf Zoom vorbei! 

Die Zoom-Zugangsdaten lauten

https://uni-potsdam.zoom.us/j/5701328778

Meeting-ID: 570 132 8778
Kenncode: 08903600

Wir freuen uns auf Euch!

_____________________________________________________________________________

Wir laden euch herzlich zur Draußen-Kneipentour mit dem FSR Slavistik ein!

Was machen wir?
Wir laufen an den besten Bars der Stadt (vorbei), mit Abstand und and der freien Luft lassen sich die Hygiene-Regeln besser einhalten. Wir sind neugierig auf euch und offen für eure Fragen! Unsere Erfahrungen an der Uni würden wir gerne mit euch teilen!  Es wird Getränke und Musik geben.

Wann und Wo?
 23.10.2020
Start: 17:00 am Neuen Palais, Treffpunkt vor Haus 1
Wer später dazustoßen möchte:
ca. 17: 30 Avanti-Pizza (Geschwister-Scholl-Straße 13)
    18:30 KuZe (Hermann-Elflein-Straße 10)
    19:30 Fachhochschule Potsdam (Kiepenheuerallee 5)

Wir freuen uns auf euch!


Vergangene Veranstaltungen

30.10.2018 Filmschau und Gespräch

„3 Räume der Melancholie“ (2004, 108 Min.) von Pirjo Honkasalo am Dienstag, den 30. Oktober ab 19 Uhr im KuZe in der Hermann Elflein Straße 10, Potsdam.

Die Republik Tschetschenien ist eine Teilrepublik der Russischen Föderation im nördlichen Kaukasus. In den 1990er und frühen 2000er Jahren wurde sie Schauplatz zweier verheerender Kriege, in denen die Moskauer Zentralmacht tschetschenischen Bestrebungen nach Unabhängigkeit mit Gewalt niederzuschlagen versuchte. Die außerordentliche Brutalität des Konfliktes und die hohe Zahl ziviler Opfer mobilisierte Gegner im In- und Ausland, und führte zu massiver Kritik am Vorgehen Moskaus. Als es Anfang der 2000er Jahre entsprechend der Doktrin des „Krieges gegen den Terror“ neue Feinde zu bekämpfen galt, gelang es der Russischen Regierung, ihr Vorgehen in Tschetschenien in den offiziellen russischen Beitrag umzumünzen. Die Stimmen des Protestes wurden leiser.

Die Folgen der Tschetschenien-Kriege für Beteiligte sowie Betroffene sind bis heute in Politik, Gesellschaft und Kultur spürbar. In Tschetschenien wächst eine Generation heran, für die vor Geburt an der Krieg Alltag bedeutete. Die finnische Regisseurin Pirjo Honkasalo dokumentierte in den frühren 2000er Jahren das Heranwachsen eben dieser Generation mit der Kamera. Ihr Film „3 Räume der Melancholie“ folgt Jungen, die in einer Kadettenschule nahe Sankt Petersburg zur neuen militärischen Elite des Landes erzogen werden, und einer Tschetschenin, die sich um die verwaisten Kinder der tschetschenischen Hauptstadt Grosny bemüht. Da in Deutschland nie für den Verleih vorgesehen, wird der Film in Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt.

Begleitet wird der Abend von einem Gespräch mit Dr. Nina Frieß, ehemalige Mitarbeiterin am Institut für Slavisitk, die die Veranstaltung um eine kultur- und literaturwissenschaftliche Perspektive ergänzen wird. Denn Tschetschenien ist bei Weitem nicht erst seit den 1990er Jahren ein Motiv der russischen Literatur.

Ganz besonders herzlich laden wir die zahlreichen Erstsemester ein, um euch mit dem Angebot in der Slavistik vertraut zu machen, und natürlich, um das ein- oder andere Gesicht näher kennenzulernen.

https://www.facebook.com/events/483275112192144

05.07. Sommergrillen der Philosophischen Fakultät

Der FSR Slavistik, Anglistik/Amerikanistik, Geschichte, Romanistik, Philosophie, Germanistik und Künste und Medien laden euch herzlich zum Sommergrillen 2018 am Neuen Palais ein!

Was bieten wir?
– entspannte Atmosphäre auf der großen Uni-Wiese (beim Torbogen)
– Ablenkung zum stressigen Uni-Alltag mit leckerem Essen (Vegetarisch/Fleisch), Soft-Drinks und natürlich auch Alkohol (Bier, Shots)
– Informationsstände
– Hüpfburg für alle Kinder unter uns

Und das Allerwichtigste zu guter Letzt:
– eine Perspektivveranstaltung des Career Services ab 15 Uhr für alle Geisteswisschenaftler/-innen

Zu welchem Preis?
– KEIN Eintrittspreis
– alles zu studentenfreundlichen Preisen!

Weitere Infos:
https://www.facebook.com/events/441036033010407

28.06. Slavistisches Sommerfest

Ab auf die Wiesen! Wir laden euch herzlich zu unserem alljährlichen Sommerfest ein! Mit Grillgut, slavischer Musik und in angenehmer Atmosphäre läuten wir den Sommer gebührend ein 🙂

Wann: 28.06., ab 16 Uhr
Wo: Am Institut für Slavistik

Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn ihr einen Salat, Grillgut oder eine Delikatesse eurer Wahl mitbringt und uns unterstützt – im Gegenzug gibt es Freibier/-wein bzw. Cocktail eurer Wahl!

Da auch dieses Jahr der Spaß nicht zu kurz kommen soll, ist wieder unser Glücksrad am Start! Kommt zahlreich, ölt die Stimmen und schwingt das Tanzbein! Ausklingen lassen wir den Abend im Studentinnenkeller Nil.

Weitere Infos:
https://www.facebook.com/events/589657958068257/

21.06. Slawistyszer Sztamtysz – Хайса Шайс

Nach einer gefühlten Ewigkeit findet am 21.06. (Do) wieder ein Stammtisch der Slavistik-Fachschaft statt, zu dem wir herzlich ins Gleis 6 einladen! Die ersten drei Teilnehmer bekommen Freibier/-wein (FSR-Mitglieder zählen nicht), VIP-Plätze und das Vorrecht, das Gesprächsthema zu bestimmen.

Wo: Gleis 6 (Karl-Liebknecht-Str. 4 in Potsdam, direkt im S-Bhf Babelsberg)
Wann: 20-23 Uhr
Wie: Mit Humor und in entspannter Atmosphäre

Lernt eure Kommilitonen kennen und diskutiert über Bog und die Welt 🙂

Weitere Infos:

https://www.facebook.com/events/1218228564985447/

14.06. Campus Festival

Auf dem Campus Festival erwartet euch u.a. ein Stand vom FSR Slavistik. Zu gewinnen gibt es tolle Preise – unser Glücksrad ist nicht zu übersehen 🙂 Präsent sind wir am Rugbyfeld am Neuen Palais von 16 – 20 Uhr.

Weitere Infos findet ihr hier:

und hier:

https://www.facebook.com/events/908633719308735/